Gib dem Affen Zucker

Damit das Meditieren auch in bewegten Zeiten leicht fällt, zähme deinen "Monkey Mind". 

Meditation ist derzeit in aller Munde. In unserer vom Healthy Lifestyle geprägten Welt gehört es fast schon zum guten Ton regelmäßig zu meditieren. Doch wie auch bei anderen Trends - wie etwa Yoga, Clean Eating oder Strong Is The New Skinny setzen sich viele von uns zu sehr unter Druck damit. Sie wollen alles perfekt machen und auch das mit dem Meditieren muss gefälligst jetzt sofort klappen. Der Geist soll in der Sekunde funktionieren, damit man endlich entspannt wird. 

 

Doch so funktioniert das leider nicht. Klar, es ist schon so, dass Übung auch hier den Meister macht. Man sollte immer wieder und regelmäßig üben. Doch es darf keinesfalls in eine Challenge ausarten, denn dann verliert man die Freude an der Meditation - und das wäre sehr schade. 

 

Wie kommt man also jetzt zur Erleuchtung? Die gute Nachricht ist: Du kannst jederzeit und überall meditieren. Egal ob du in der U-Bahn sitzt, auf deine Freundin wartest oder gerade den Abwasch erledigst. Alles was du jetzt tun musst ist: Einatmen - und Ausatmen. Konzentriere dich nur auf deinen Atem und lass ihn fließen. Ja, wirklich so einfach ist es! Tu es für ein paar Sekunden oder ein paar Minuten oder länger. Ganz so wie es sich gerade gut für dich anfühlt. 

 

Mach es locker und unangestrengt. Es ist nicht nötig, dass du dich konzentrierst und krampfhaft versuchst an nichts zu denken. Denn Gedanken kommen und gehen nun einmal. Lass sie zu - aber lass sie auch wieder ziehen. Der tibetische und buddhistische Meister Mingyur Rinpoche nennt diese Gedanken und Emotionen, die da kommen können "Monkey Mind" und es liegt an uns ob wir diesem "Monkey Mind" unsere Beachtung schenken oder nicht. Hören wir auf das Geschnatter unseres Äffchens? Oder aber geben wir ihm etwas zu tun, so dass uns die Meditation wieder leichter fällt?

 

Und hier kommen wir wieder auf den Atem zurück. Freu dich, dass dein Äffchen da ist. Begrüße es, nimm es an und dann gib ihm einen Job. Sag deinem Äffchen, dass es schön wäre, wenn es sich nun des Atems bewusst wird. Also achtsam Einatmen und wieder achtsam Ausatmen. Einatmen und Ausatmen. 

 

Klar, können immer noch Gedanken auftauchen - aber sobald sich dein "Monkey-Mind" aufs bewusste Atmen fokussiert, werden die Gedanken und Gefühle in den Hintergrund verziehen. Probiere es ganz einfach aus. Am besten jetzt gleich! 😌

 

Sieh dir das Video über den "Monkey Mind" an, Mingyur Rinpoche erklärt "Meditieren" so herrlich charmant und unverkrampft einfach!

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